Wie der Begriff selbst schon verrät, steht das Erlernen einer Fremdsprache, das heisst einer anderen Sprache als der oder die Muttersprache(n), im Zentrum des Lerninteresses. Die EU hat sich 1995 sogar das Ziel gesetzt, dass jeder Schüler beim Abschluss über mindestens eine Fremdsprache verfügen sollte. Älteste Methode ist dabei die Grammatik-Übersetzungsmethode, die vor allem aus dem Unterricht der alten Sprachen Latein und Altgriechisch hervor gegangen ist. Einem anderen Ansatz ist die behavioristische Methode verpflichtet, in welcher vorwiegend Alltagsszenen und –dialoge im Vordergrund stehen. Diese eignet sich insbesondere bei Sprachen mit einer stark differenzierten Aussprache sehr gut, um Sprachmuster und –abläufe durch das intensive Üben zu automatisieren. Einen ähnlichen Weg nimmt die kommunikative Methode, bei welcher weniger bis ins Detail korrekte Sätze, sondern vorwiegend die Menge an kommuniziertem Inhalt im Vordergrund steht. Weite Verbreitung besitzt ebenfalls die Lernen durch Lehren Methode, in welcher die Schüler sich gegenseitig in kleinen Gruppen helfen.